Ab wann die alten Reisedokumente verlängert werden können, ist nicht nur beim Linzer Passamt unbekannt: Das Gesetz wurde zwar im Nationalrat beschlossen, noch ist aber die vorgeschriebene Verlautbarung ausständig. Diese wird Mitte November erwartet, erklärt Wolfgang Oberaigner vom Linzer Passwesen. Als Übergangslösung zum neuen Sicherheitspass können alle Oberösterreicher ihre Reisepässe um genau ein Jahr verlängern. Vorausgesetzt, der Pass ist bei der Antragstellung noch gültig.
Preis für Sicherheit ist längere Wartezeit
Aufwändig wird es beim neuen biometrischen EU-Reisepass werden. „Den Preis der Sicherheit bezahlen wir sicherlich mit einer längeren Wartezeit für den Bürger. Wir sind dann kein Quick-Service mehr“, kritisiert Oberaigner. Der technische Aufwand lässt keine dezentrale Ausstellung zu. Alle Pässe mit Chip, die sich optisch nicht vom jetzigen „roten“ Pass unterscheiden werden, stellt man dann in der Staatsdruckerei in Wien her. Sie sollten innerhalb von fünf Tagen per Post zugestellt werden. Damit es beim Ein- und Ausreisen keine Probleme gibt, müssen Fotografen noch mehr darauf achten, dass der Passbesitzer erkennbar ist: gerade Kopfhaltung, neutraler Gesichtsausdruck, geschlossene Lippen und einfärbiger Hintergrund.
Ruck-Zuck-Pässe, wie sie derzeit zum Beispiel die Linzer Feuerwehr ausstellen darf, wird es künftig nicht mehr geben höchstens Notpässe mit eingeschränkten Möglichkeiten. Infos zum Thema Biometrie-Pass und US-Visum gibts im Internet unter www.help.gv.at und bei der Hotline 01/531 263 100.
Foto: Philips









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