Autor Robert Schneider sprach mit dem grünen Urgestein der Messestadt, Stadträtin Juliane Alton, über Probleme und Projekte rund um den Dornbirner Bahnhof – und über die Verluste der Ökopartei bei den Gemeindewahlen.
Das neue Sicherheitskonzept rund um den Dornbirner Bahnhof hat die Gemüter entzweit. Neben großem Zuspruch stehen die Maßnahmen, Wartebänke mit Querbalken zu versehen, das Hochfahren von Beschallungs- und Lichtanlagen sowie der zusätzliche Einsatz eines Security-Service, aber auch heftig in der Kritik. Die grundsätzliche Frage wird laut, wie unsere Gesellschaft mit Menschen umgeht, die am Rand stehen. Für die scheidenden Dornbirner Politikverantwortlichen scheint der Fall klar zu sein: Am Bahnhof will man keine Alkoholiker, Drogenabhängige oder sonst wie von dem Klischee des „Köhrigen“ abweichende Zeitgenossen sehen. Das beunruhigt, macht Angst. Genau diese Angst wurde und wird noch immer am Köcheln gehalten und instrumentalisiert. Sei es auf politischer oder medialer Ebene.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.