Bei Flut zerstört

Saniertes Haus brannte: “Jetzt war alles umsonst”

Österreich
05.09.2013 17:00
Im Strombad Kritzendorf in Klosterneuburg bei Wien ist in der Nacht auf Donnerstag ein Einfamilienhaus abgebrannt. 100 Mann von fünf Feuerwehren standen stundenlang im Löscheinsatz, das Gebäude wurde aber völlig zerstört. Besonders tragisch: Das Haus war nach dem Hochwasser erst vor kurzer Zeit saniert worden - die Familie wollte in der kommenden Woche einziehen. "Jetzt war alles umsonst", so der Vater einer zweieinhalbjährigen Tochter.

Der Brand dürfte aus bisher unbekannter Ursache in einem Kinderzimmer im Obergeschoß des derzeit unbewohnten Hauses ausgebrochen sein und griff rasch auf das Schlafzimmer und den Balkon über. Gegen 1.45 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Obergeschoß des Holzriegelbaues. 

30 Atemschutztrupps waren eingesetzt und kämpften gegen das Feuer. Auch das Dach musste geöffnet werden, um mit einer Teleskopmastbühne einen Löschangriff zu setzen. Die Arbeiten dauerten bis zum Morgen, Glutnester in Zwischenwänden und Dämmungen mussten beseitigt werden. Ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarobjekte konnte verhindert werden.

Das Haus war durch das Donau-Hochwasser im vergangen Juni schwer beschädigt worden. "Das Wasser stand ungefähr zwei Meter hoch, wir mussten das ganze auf Stelzen errichtete Untergeschoß sanieren. Jetzt war alles umsonst", so der Besitzer, der mit seiner Familie nächste Woche wieder einziehen wollte. Nun steht die Familie erneut vor den Trümmern ihres Heims, so Franz Resperger vom NÖ Landesfeuerwehrkommando.

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