Das geht ja schnell! Nach nicht einmal zwei Grand Prixs denkt Red Bull offenbar schon über den ersten Fahrerwechsel nach! Grund: Der Leistungsunterschied zwischen Verstappen-Kollege Liam Lawson und Racing-Bull-Pilot Isack Hadjar.
„Es ist nicht, was wir erwartet haben. Wir werden das intern diskutieren“, so Red-Bull-Motorsport-Chef Dr. Helmut Marko nach dem China-Qualifying auf Sky. „Hadjar war noch nie auf dieser Strecke und macht keine Fehler. Schatten und Sonne sind sehr nah beisammen. Absolut faszinierend, was der hinlegt. Das ist eine sehr positive Überraschung.“
Denn der 20-jährige Franzose wird das Rennen von Platz sieben aus in Angriff nehmen. Lawson muss indes mit dem besseren Red-Bull-Auto vom 20. und damit letzten Startplatz in den China-Grand-Prix gehen.
Dazu kommt: Schon beim Saisonauftakt in Australien gab der Nachfolger von Sergio Perez kein gutes Bild ab! Der 23-jährige Neuseeländer landete im Qualifying lediglich auf dem 18. Platz und schied im Rennen vorzeitig aus.
Ist also ein Fahrerwechsel angesichts der Konstrukteurswertung für Red Bull unumgänglich? „Formel 1 ist Leistungssport, letztlich ist es das, was zählt“. so Marko knallhart.
„Ich muss das in den Griff bekommen“
Lawson gab sich zwar kämpferisch, stellte aber auch das Auto zur Diskussion. „Es benötigt Zeit. Aber die habe ich unglücklicherweise nicht. Man braucht 100 Prozent Vertrauen in sein Auto. Das Fenster, in dem ein Auto funktioniert, ist so klein. Ich scheine es zu verfehlen. Ich muss das in den Griff bekommen.“ Doch wie viel Zeit bleibt ihm noch ...
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