Drei Monate residiert Sherlock-Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle im Frühjahr 1891 in Wien. Es ist ein Aufenthalt zwischen Koks, Sigmund Freud, Eislaufen und verpassten Medizin-Vorlesungen, der das Leben des Briten für immer verändern sollte. Krone+ begab sich auf historische Spurensuche.
„Wir kamen in einer tödlich kalten Nacht an, mit tiefem Schnee unter den Füßen und einem schneidenden Schneesturm in der Luft. Vom Bahnhof aus gesehen, warfen die elektrischen Lichter glänzend silberne Schneeflocken in die absolute Dunkelheit des Himmels.“ So blumig beschreibt Arthur Conan Doyle, der literarische Vater von Meisterdetektiv Sherlock Holmes, seine Ankunft am Wiener Westbahnhof am 5. Jänner 1891.

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