27.07.2013 17:10 |

Spektakuläre Flucht

Alarmbereitschaft in Ö: 'Pink Panther' in Schweiz getürmt

Da braut sich etwas zusammen! Zum dritten Mal binnen weniger Wochen gelang einem Mitglied der berüchtigten "Pink-Panther"-Bande die spektakuläre Flucht aus dem Schweizer Gefängnis Orbe. Vor allem in Österreich ist die weltweit agierende Truppe gefürchtet: Zahlreiche brutale Juwelierraube gehen auf ihr Konto.

Der Ausbruch erinnert an einen Hollywood-Thriller: Während des Freigangs rammten Komplizen des inhaftierten "Pink Panther" Milan Poparic (links im Bild) das Gefängnistor von außen mit einem Minibus. Dann legten sie mit Leitern einen Fluchtweg über den Zaun, fackelten ihren Van ab und flüchteten mit dem 34-jährigen Poparic und seinem Zellengenossen, dem Entführer Adrian Albrecht. Währenddessen schossen sie pausenlos mit AK47-Kalaschnikow-Gewehren, verletzten aber niemanden.

Bande für zahlreiche Überfälle in Österreich verantwortlich
Auch die österreichischen Behörden stehen nun in Alarmbereitschaft. Die "erfolgreichste" Juwelenbande ist für zahlreiche Überfälle in Österreich verantwortlich. Mitte Juni wurden sechs "Pink Panther" in Wien für drei Coups in Salzburg und in der Bundeshauptstadt zu fünf bis neun Jahren Gefängnis verurteilt. Sie leisten nun zwölf Kollegen Gesellschaft, die der Polizei nach sechs Überfällen im März ins Netz gegangen waren. Weiters sitzen in Salzburg zwei rosarote Panther ein, die jeweils zu sieben Jahren Haft verurteilt worden sind. Warten auch sie alle gespannt auf ein mögliches Befreiungskommando?

Die Bande beschäftigt Kriminalisten international. Erst im April tagten Top-Ermittler aus 60 Ländern in Wien, um gemeinsam gegen die Ganoven vorzugehen.

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