Eishockey-Meister Red Bull Salzburg hat es in einem Nachtragsspiel der ICE Hockey League verabsäumt, vorzeitig das Ticket für die nächste Saison der Champions Hockey League (CHL) zu lösen!
Zwar gab es daheim gegen Olimpija Ljubljana einen 3:2-Sieg nach Verlängerung, doch wäre für das fixe CHL-Ticket ein Sieg nach regulärer Spielzeit nötig gewesen. So hat HCB Südtirol am Freitag in der letzten Grunddurchgangssrunde die Chance, Salzburg auf Rang zwei abzulösen.
Die Top-2 nach jeweils 48 Spielen dürfen europäisch planen, was beim KAC der Fall ist. Die „Rotjacken“ liegen zwei Zähler vor Salzburg an der Spitze, können nicht mehr von den ersten beiden Positionen verdrängt werden.
Drei Viertelfinal-Fixplätze werden in Vierkampf vergeben
Allerdings könnten die „Bullen“ die Kärntner am Freitag mit einem Sieg bei Fehervar noch von Tabellenplatz eins verdrängen. Die Klagenfurter empfangen die Pustertal Wölfe (alle Spiele 19.15 Uhr). Gemeinsam haben KAC, Salzburg und Südtirol, dass sie fix im Viertelfinale sind. Die übrigen drei Viertelfinal-Fixplätze werden am Freitag in einem Vierkampf vergeben.
Gegen die Laibacher brachte Peter Schneider die Salzburger in der 18. Minute im Powerplay voran. Ziga Pance glich aber ebenso aus (23.) wie später Robert Sabolic (56.), indem er die durch Benjamin Nissner besorgte erneute Salzburg-Führung (41.) egalisierte. Immerhin sicherten sich die Gastgeber vor 3400 Zuschauern durch Scott Kosmachuk den Extrapunkt (63.).
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