Wegen einer Reifenpanne lenkte ein 31-Jähriger sein Auto am Dienstagabend auf den Pannenstreifen der Innkreisautobahn bei Andrichsfurt. In der Dunkelheit dürfte ein Lkw-Lenker den Autofahrer übersehen haben, der keine Warnweste trug. Der 31-Jährige wurde niedergestoßen und mehrere Meter weit weggeschleudert.
Gegen 20 Uhr am Dienstagabend stoppte ein 31-jähriger Bulgare sein Auto auf dem Pannenstreifen der A8 Innkreisautobahn bei Andrichsfurt, weil der linke Vorderreifen defekt war. Der Lenker verließ sein Fahrzeug, vier Landsmänner (20, 22, 30 und 48 Jahre), die mit ihm unterwegs waren, blieben sitzen.
Von Sattelfahrzeug niedergestoßen
Zur selben Zeit fuhr ein 59-jähriger Slowake mit seinem Sattelfahrzeug an dem am Pannenstreifen stehenden Fahrzeug vorbei. Dabei kam er leicht nach rechts, touchierte zuerst das Auto und anschließend den 31-Jährigen, der dabei mehrere Meter weit weggeschleudert wurde und schwer verletzt am Pannensteifen liegen blieb. Die vier im Auto sitzenden Bulgaren blieben unverletzt.
Schwerst verletzt
Sofort leistete ein unbeteiligter Pkw-Lenker dem 31-Jährigen Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der Bulgare wurde erst mit dem Notarzt ins Krankenhaus Ried eingeliefert, doch aufgrund der schweren Verletzungen noch in der Nacht nach Linz verlegt.
Kein Pannendreieck aufgestellt
Beim Unfall trug er keine Warnweste, hatte das Auto zwar mit der Warnblinkanlage abgestellt, jedoch ohne Pannendreieck. Die Feuerwehren Ort und Antiesenhofen waren mit vier Fahrzeugen im Einsatz.
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