Der deutsche Modehändler Peek & Cloppenburg Düsseldorf darf die insolvente Textilkette Sinn übernehmen. Laut dem Bundeskartellamt betreibt Sinn noch 35 Standorte in Deutschland, die meisten in Nordrhein-Westfalen. Einige Filialen wurden bereits geschlossen oder sollen bald zugesperrt werden.
„Peek & Cloppenburg hat bei bundesweiter Betrachtung eine führende Stellung im Bereich des stationären Textileinzelhandels“, sagte Andreas Mundt vom Bundeskartellamt. Durch die Übernahme könne das Unternehmen seinen Marktanteil in einigen Städten weiter ausbauen.
Ob es tatsächlich dazu kommt, entscheiden die Sinn-Gläubiger voraussichtlich im März. Dann stimmen sie über den Insolvenzplan und einen möglichen Verkauf an Peek & Cloppenburg ab. Die jetzige Gesellschafterin Isabella Göbel soll die Textilkette fortführen wollen. Das Modeunternehmen hatte im August 2024 einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung gestellt. Der Geschäftsbetrieb läuft seitdem in den meisten Filialen weiter.
P&C Düsseldorf betreibt in Deutschland ungefähr 70 Standorte und hat erst im Herbst 2023 selbst ein Sanierungsverfahren abgeschlossen. Dem Modehändler gehört auch die Kette Anson‘s. Peek & Cloppenburg Hamburg ist hingegen eine andere Firma.
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