Er sieht aus wie ein Wall-Street-Banker, und seine Schüler nennen ihn „Herr Elegantus“: Philip Semelmayer (30) war Wirtschaftscoach. Jetzt unterrichtet er höchst erfolgreich Kinder mit Migrationshintergrund.
„Wow! Ist der gut angezogen! Kennst du ihn? Wer ist er?“ Ein Mädchen sieht dem Herrn im schicken Anzug mit großen Augen nach. Ein anderes kichert und meint, er müsse ein Anwalt sein, ein richtiger „Herr Elegantus“ eben.
Schon am ersten Schultag fällt der junge Mann im Maßanzug auf. In den Gängen bestaunen die Schüler den Fremden und verfolgen ihn mit neugierigen Blicken. „Ich freu mich über den lustigen Namen, den die Kinder mir gegeben haben“, sagt Philip Semelmayer, der sich in seiner Rolle als „Herr Elegantus“ sichtlich wohlfühlt.
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