Dreh in Klagenfurt

Die Sage, die hinter dem steinernen Fischer steckt

Kärnten
15.01.2025 15:00

Der steinerne Fischer steht als Wahrzeichen am Klagenfurter Benediktinermarkt, natürlich steckt eine große Sage dahinter. „Rosenheim-Cop“ Max Müller ging für die ORF-Reihe „Der Sagenjäger“ wieder in seiner Heimatstadt Klagenfurt auf Spurensuche. Viele Rätsel werden gelöst. 

Der aus den „Rosenheim Cops“ bekannte Klagenfurter Schauspieler Max Müller geht seit 2023 in „Der Sagenjäger“ auf Spurensuche. Diese Suche treibt ihn quer durch ganz Österreich. Eine Folge hat Max nun in seiner Heimatstadt gedreht. „Der steinerne Fischer“ ist am 16. Februar im ORF zu sehen.

Max Müller und der steinerne Fischer.
Max Müller und der steinerne Fischer.(Bild: Mario Barta)
Viele Fische wurden unerlaubterwiese verkauft.
Viele Fische wurden unerlaubterwiese verkauft.(Bild: Mario Barta)
Die Fische spielten in Klagenfurt eine große Rolle.
Die Fische spielten in Klagenfurt eine große Rolle.(Bild: Mario Barta)

„Die Klagenfurter Fischer hatten kaum Geld, früher führte der Lendkanal noch bis zum Heiligengeistplatz in der Innenstadt“, sagt Produzent Mario Barta. „Fische vom Wörthersee galten damals als Hauptnahrungsmittel der Klagenfurter – und die Fischer trieben bald allerlei Unfug. Sie kamen spät auf den Markt und brachten nicht immer frische Fische mit. Denn sie verkauften ihren Fang unerlaubterweise bereits zuvor.“

Die unlauteren Spiele der Fischer

Dem wurde ein Riegel vorgeschoben. Die Obrigkeit verfügte damals, dass jeder Fischer im Sommer und im Winter – bei Regen wie bei Sonnenschein – ohne Mantel, ohne Hut und ohne Zwischenstopps auf dem Platz stehen müsse. So erinnert am Benediktinermarkt noch heute die Statue des steinernen Fischers daran – sie ist sogar mit einer Sage verbunden. Die Statue trägt die Jahreszahl 1606. Eine sparsame Frau zweifelte einst an der Richtigkeit der Waage des Fischers, aber dieser schwor: „Zu Stein soll ich werden, wenn ich falsch gewogen!“ Und er hatte wirklich falsch gewogen. Vor den Augen der Marktleute wurde der Fischer zu Stein.

Max Müller fühlte sich wohl bei den Dreharbeiten. „Endlich drehte ich wieder in meiner Heimatstadt. Ich bin oft in Klagenfurt, mindestens einmal im Monat. Und das ist der coolste Sagenjäger, den ich bisher gedreht habe.“

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