„Wirklich viel Erfahrung konnte ich auf der Karl-Schranz-Piste bisher noch nicht sammeln“, gesteht Ariane Rädler vor der heutigen Weltcupabfahrt (11.15) in St. Anton am Arlberg, dem WM-Austragungsort von 2001. Dennoch blickt die Vorarlbergerin dem Rennen optimistisch entgegen, schließlich hat sie an ihr bislang einziges Weltcuprennen auf der „Karl Schranz“-Piste die allerbesten Erinnerungen.
Nachdem das gestrige Abschlusstraining dem Neuschnee zum Opfer gefallen war, hält die 29-Jährige weiter bei drei offiziellen Trainingsläufen – zwei davon im Jänner 2021 – die sie bislang auf der sehr selektiven Strecke bestritten hat. „Es ist eine technisch anspruchsvolle Abfahrt und geht immer abwärts. Von dem her habe ich eigentlich ein gutes Gefühl“, freut sich die Möggnerin, die 2021 mit Startnummer 34 als Super-G-Siebte in St. Anton ihren allerersten Top-10-Platz im Weltcup einfahren konnte.
Traum von der WM-Medaille in der Heimat
Im Super-G klappte es auch diesen Winter bereits sehr gut, steht für „Ari“ mit dem dritten Rang von Beaver Creak auch schon ein Podestplatz zu Buche. „In der Abfahrt habe ich noch einiges gut zu machen“, erklärt die Head-Pilotin, die weiß, dass sie nicht nur am Arlberg, sondern bei den folgenden Speedwochenenden in Cortina d’Ampezzo und Garmisch noch etwas zeigen muss. Damit sie Chance bekommt, ihren Traum zu verwirklichen: Eine Medaille bei der Heim-WM im Februar in Saalbach.
Niederwieser nicht dabei
Auch Nina Ortlieb, die am Donnerstag doch sehr unter den Pistenbedingungen gelitten hatte, will heute einen Schritt in Richtung Saalbach machen. Zudem darf auch Magdalena Egger – nach Trainerentscheid – erstmals in St. Anton eine Weltcupabfahrt bestreiten. Anders als Michelle Niederwieser – die Bucherin ist am Freitag bereits per Zug abgereist.


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