Ein Akt des Vandalismus sorgt in der Motorsport-Szene für Aufruhr: Ausgerechnet zu den heurigen Weihnachtsfeiertagen ist in Imola die Gedenkstätte für die am 1. Mai 1994 beim Grand Prix von San Marino tödlich verunglückte Formel-1-Legende Ayrton Senna geschändet worden!
Fahnen, Banner, Briefe, Souvenirs und andere Gegenstände, die Fans und andere Sportler in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren als Tribut für den dreifachen Weltmeister im Acque-Minerali-Park auf der Innenseite der Tamburello-Kurve dargebracht hatten, wurden – so berichten italienische Medien – offenbar durcheinandergewirbelt und zum Teil angezündet.
Skulptur nicht angetastet
Immerhin: Die von Stefano Pierroti gestaltete und 1997 präsentierte Skulptur, die einen in sich gekehrten, nachdenklich sitzenden Senna zeigt, wurde – so weit ersichtlich – nicht angetastet.
„Nur“ Vandalismus
Auch von daher geht man davon aus, dass es sich bei den Taten, die sich kurz vor Weihnachten sowie am 25. Dezember zutrugen, „nur“ um Vandalismus vermutlich betrunkener Jugendlicher handelt und kein tiefgreifender Grund dafür vorliegt.
Vonseiten der Stadtverwaltung von Imola wurde als Reaktion auf die Schändung der Gedenkstätte u.a. entschieden, dass es zukünftig Zugangsbeschränkungen für den Acque-Minerali-Park geben wird. Zudem soll ein Alkoholverbot, das es nach einer Verordnung des Bürgermeisters ohnehin bereits gibt, nunmehr scharf durchgesetzt werden …
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