Fahrerflucht auf Video
Österreicher nach tödlicher Jetski-Fahrt in Haft
Ein tragischer Unfall überschattete den Urlaub eines 25-jährigen Österreichers auf der thailändischen Insel Phuket. Bei einem Jetski-Ausflug kollidierte er mit einem Schwimmer. Der 58-jährige Russe erlitt tödliche Verletzungen, während der Österreicher flüchtete. Er wurde festgenommen.
Der Unfall ereignete sich am 17. Dezember nahe dem Karon Beach. Der Russe war alleine auf Reisen und schwamm im Meer, als er offenbar von dem Jetski erfasst wurde. Seine Leiche wurde erst kurz nach Mitternacht am darauffolgenden Tag von lokalen Fischern gefunden.
Zunächst war unklar, um wen es sich bei dem Verstorbenen handelte. Ein am Ufer zurückgelassenes Strandtuch mit dem Logo eines Hotels half schließlich dabei, den Mann zu identifizieren. Anfangs wurde vermutet, der 58-Jährige sei ohne Fremdeinwirkung ertrunken.
Unfallspuren auf Jetski überführten Fahrer
Die Wendung kam, als Zeugenaussagen auf den österreichischen Touristen hinwiesen. Auch Aufnahmen von Überwachungskameras lieferten Hinweise: Ermittler entdeckten, dass Fahrzeuge der Firma Chao Mai in den Vorfall verwickelt waren, die drei Jetskis vermietet hatte. Einer der Jetskis wies Kratzer und Lackschäden an der Vorderseite auf. Der Fahrer wurde als ein 25-jähriger Österreicher identifiziert, der in lokalen Medien als „Herr David“ bezeichnet wird.
Die Tragödie macht international Schlagzeilen:
Fahrerflucht auf Video gebannt
Die Überwachungsvideos zeigten zudem, dass der Österreicher nach der Kollision die Unfallstelle verließ und mit dem Jetski davonfuhr. Anschließend flüchtete er offenbar an einen anderen Ort auf der Inselgruppe. Die Polizei spürte ihn schließlich auf der Insel Phi Phi in der Provinz Krabi auf. Am Donnerstag wurde er verhaftet.
Die Behörden werfen dem 25-Jährigen rücksichtslose Gefährdung mit Todesfolge vor. Der Österreicher bestreitet jedoch sämtliche Vorwürfe. Der Fall sorgt mittlerweile international für Aufsehen.








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