In den Notfallambulanzen der oberösterreichischen Spitäler liegen die Nerven blank: Im Vorjahr kam es in den Weihnachtsferien zu einem regelrechten Ansturm. Bis zu 40 Prozent der „Kranken“ kamen nur wegen kleiner Beschwerden wie Husten, Schnupfen oder Ausschlägen. Ein verärgerter Arzt erzählt von seinem Alltag.
„30 bis 40 Prozent der Patienten, die speziell an den Feiertagen in unseren Ambulanzen sitzen, haben dort nichts verloren. In den vergangenen zehn Jahren ist es auffällig, dass immer mehr jüngere Menschen zu uns kommen, die zuerst auf Google ihre Symptome eingegeben und dann als ersten Treffer die schlechtest mögliche Diagnose gelesen haben“, sagt Primar Matthias Kölbl, Leiter der Notfallambulanz Ordensklinikum Linz Elisabethinen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.