Unter einem guten Stern stand die Weihnachtsfeier in der Martinkaserne. Hervorgehoben wurde dabei auch der erfolgreiche Kampf gegen Schlepper: Die Zahl der Aufgriffe ist heuer niedriger als in den vorigen Jahren.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Innenminister Gerhard Karner und Landtagspräsident Robert Hergovich folgten Mittwoch am späten Nachmittag der offiziellen Einladung von Militärkommandant Brigadier Gernot Gasser zur vorweihnachtlichen Feier in der Martinkaserne in Eisenstadt. Im Mittelpunkt standen 280 Soldaten und 250 Polizisten, die jeden Tag im Einsatz gegen illegale Migration sind.
„Wichtiger Beitrag“
„Alle Kräfte leisten einen enorm wichtigen Beitrag für Österreich. Denn die Sicherheit für die Bevölkerung hat oberste Priorität“, lautete die grundlegende Botschaft der hochrangigen Ehrengäste.
5000 Aufgriffe im heurigen Jahr
Der unermüdliche Kampf gegen die Schlepperkriminalität zeigt seit Monaten Wirkung. Mithilfe gezielter Maßnahmen sei heuer die Zahl der Aufgriffe deutlich niedriger als in den Jahren zuvor, wie der Innenminister betonte. Das können aktuelle Daten nur bestätigen. Im Schnitt werden derzeit 300 bis 350 Flüchtlinge pro Woche im Burgenland registriert. 2024 wurden insgesamt lediglich 5000 Aufgriffe gemeldet, fast 40 Schlepper festgenommen.
Großes Lob für Einsatzkräfte
Kurzum, der Assistenzeinsatz sei ein gutes Beispiel, wie ein politischer Auftrag von zwei Ministerien – arbeitsteilig gemäß der jeweiligen Kompetenzen – auf Augenhöhe organisiert und erfüllt werden kann. Dank des Bundesheeres kann die Polizei einerseits moderne Technik wie Bodenradar oder Wärmebildgeräte zusätzlich nutzen und wird bei personalintensiven Aufgaben wie Transporten entlastet. Andererseits unterstützt die Exekutive das Heer mit Drohnenelementen und Videoüberwachung. „Der Zusammenhalt ist vorbildlich“, so das einhellige Lob.
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