Ab Donnerstag moderieren Silvia Graf, Philipp Hansa und Tina Ritschl zum ersten Mal das Ö3 Weihnachtswunder. Die „Krone“ durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen und mit den Moderatoren über Vorfreude, Nervosität und Wünsche plaudern.
Das Credo des Ö3 Weihnachtswunders ist gleichermaßen simpel wie effektiv: „Sie spenden – wir senden.“ Heuer passiert das auf dem Hauptplatz in Wiener Neustadt, wo 120 Stunden lang aus der gläsernen Wunschhütte auch die skurrilsten Liedwünsche erfüllt werden – gegen eine Spende. Die Gesamtsumme geht, wie jedes Jahr, an den Licht ins Dunkel Soforthilfefonds für Familien in Not.
Ein Novum im heurigen Jahr: Das Moderationsteam ist komplett neu. Auf Robert Kratky, Andi Knoll und Gabi Hiller folgen Silvia Graf, Philipp Hansa und Tina Ritschl. Aber keine Sorge, die drei Ö3-Stars haben sich bestens auf die 120 Stunden vorbereitet, wie sie der „Krone“ beim Lokalaugenschein verrieten. „Wir haben ein Pizza-Essen veranstaltet, wo nur die drei Moderatoren bisher und wir zu dritt dabei waren“, erzählt Hansa. Die wichtigsten Tipps? „Unterschätzt es nicht!“, lacht Graf. „Und der Schlafplan – der wird sehr wichtig sein“, freut sich Ritschl.
Die Vorfreude ist den dreien ins Gesicht geschrieben, schließlich hat das Weihnachtswunder für alle eine große Bedeutung. „Meine Eltern waren arm und wir sind nie auf Urlaub gefahren. Wenn ich mal auf einen Skikurs wollte, musste meine Mama zusätzlich arbeiten“, erzählt Graf. „Und jetzt diesen Familien in Not zu helfen, ist einfach schön.“ „Man spürt, wie das Land ein Stück zusammenrückt, um gemeinsam etwas Gutes zu tun“, setzt Ritschl nach.
Das hat aber seinen Preis, denn obwohl alle drei lang gediente Profis sind, ist die Nervosität groß. „Auf einer Skala von eins bis zehn: eine Zehn!“, sind sich alle einig. „Aber das ist etwas Positives. Das heißt, man nimmt die Sache ernst. Wie bei einem ersten Date, da überlegt man sich auch etwas“, zieht Hansa den Vergleich.
Apropos Vergleich: Die 120 gemeinsamen Stunden, auch da sind sie sich einig, sind wie eine Schullandwoche. „Außer, dass das Bubenzimmer jetzt nicht mehr so interessant ist“, lacht Ritschl. „Damals ging es ja darum, bei dem ganzen Unfug, den man treibt, nicht erwischt zu werden. Jetzt wollen wir erwischt werden“, meint Hansa. „Lauter Kameras, Instagram, Social Media. Es ist ein bisschen wie ,Big Brother‘. Es soll alles sichtbar sein.“ „Damit so viele Menschen wie möglich vorbeikommen“, wünscht sich Ritschl. „Und dementsprechend viel gespendet wird.“ KG
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