Satte 300 Konzerte, 41.000 Besucher, 30 restlos ausverkaufte Shows aus der Rockhouse-Manufaktur: Die Musikkatakomben in Schallmoos bebten auch im 31. Jahr des Bestehens. Gesprächsrunden und Workshops rund um das Musik-Business gibt’s obendrauf. Wie fällt bei diesem Mammutprogramm das Resümee 2024 aus?
Rockhouse-Chef und Urgestein Wolfgang Descho sagt: „Aufregend, erfolgreich, anstrengend.“ Trotz aller Professionalität stoße man mit dem kleinen Team an die Grenze des Machbaren. Das Rockhouse bleibt seiner Linie aber 2025 treu.
Konzert um Konzert, von Jänner bis Dezember: Ausnahmekönner aus dem deutschsprachigen Raum wie CariCari, Bibiza (2.3.), Eli Preiss (5.3.), Avec (9.4.), Soap and Skin, Tagträumer (17.9.) oder Lemo (12.11.) zieren die Saal-Playlist im nächsten Jahr.
Dazu dürfen „echte“ Helden aus Salzburg nicht fehlen: Please Madame sind bereits Dauergast im Rockhouse-Gewölbe – wegen der großen Anfrage beim heurigen Album-Release-Konzert 2024 gibt’s am 25.4. eine weitere Show.
Darüber hinaus bieten Descho und Team weiterhin jungen, motivierten Bands aller Genres bei den „Local Heroes“-Konzerten eine Bühne für die ersten Rampensau-Erfahrungen.
Nächste Runde im „Eleven Empire“
Internationales fehlt auch 2025 nicht, wofür die „Eleven Empire“-Reihe mittlerweile berüchtigt ist. Laut Projektleiter Sebastian König sollte man sich DeafDeafDeaf (22.4.) merken.
Die Jungs aus Manchester sollen der neue Exportschlager der New-Wave-Szene werden. Angeblich spielen sie schon auf den Fersen von Joy Division und New Order. Ebenso aufstrebend: Die Nerven (1.4.), Deutschlands größter Trumpf als neue Kultband auf den Spuren von Tocotronic.
Wenn Blues- und Soulliebhaber Namen wie Ellis Mano Band (3.3.), Henrik Freischlader (7.4), Miller Anderson (21.4.) oder Colosseum (28.4.) hören, wird klar, warum die „Blue Monday“-Sessions am Montagabend immer besser besucht sind; jüngeres Publikum – sehr zur Freude des Rockhouse-Teams – inklusive.
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