Die neue Primärversorgungseinheit (PVE) soll bereits Anfang 2025 in Betrieb gehen. Patienten profitieren von den längeren Öffnungszeiten und dem breiteren Angebot.
Das Dornbirner Kinderärztezentrum unter der Leitung von Dr. Harald Geiger wird in eine Primärversorgungseinheit (PVE) umgewandelt. Die Einrichtung in Dornbirn wird die erste PVE für Kinder und Jugendliche in Vorarlberg sein. Grünes Licht dafür gaben vor kurzem die Verantwortlichen des Landes. Auch der Vertrag zwischen Ärztekammer und ÖGK ist bereits unterzeichnet. Sobald die noch offenen formalen Punkte geklärt sind, erfolgt der Start Anfang 2025.
Konkret geplant ist, innerhalb der PVE weitere Angebote wie Sozialarbeit, Frühförderung, psychologische Betreuung sowie Ernährungsberatung zu integrieren. Auch eine Zusammenarbeit mit dem städtischen Krankenhaus ist vorgesehen: Schon jetzt sind Assistenzärzte der Abteilung für Kinder und Jugendheilkunde im Rahmen ihrer Ausbildung im Kinderärztezentrum tätig – und werden es auch weiterhin sein.
Administrativer Aufwand geringer
Für die Patienten bringt der Eröffnung der PVE einige Vorteile mit sich: Sie profitieren nicht nur von einem breiteren Angebot, sondern auch von erweiterten Öffnungszeiten, da sich die Fachärzte gegenseitig vertreten werden. Für die betreibenden Ärzte reduziert sich aufgrund eines gemeinsame Vertrags- und Abrechnungssystem der administrative Aufwand erheblich. Die gewonnene Zeit könnte dann direkt in die Behandlung der jungen Patienten investiert werden.
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