


Mehrere Fahnder jagten in der Nacht einen illegalen Transport quer durch Ungarn. Die Flucht endete im Burgenland. Einen Asylantrag hatten die Einwanderer nicht.
In der Nacht auf Donnerstag startete in Ungarn ein Komplize einer Schleuserbande seine nächste Flüchtlingstour. Mit drei Syrern in einem silbernen Mercedes fuhr er los. Das Ziel war Österreich. Lange, bevor der Schlepper in Grenznähe kam, fiel der illegale Transport bereits Beamten der länderübergreifenden Operation Fox auf. Die Spezialeinheit nahm die Verfolgung auf. Der Täter gab Vollgas, in Nikitsch raste er schließlich über die Grenze.
Flucht endete in Deutschkreutz
Beim Friedhof in Deutschkreutz war die wilde Flucht zu Ende. Der Schlepper-Mercedes kollidierte mit einem Wagen der Operation Fox, beide kamen von der Straße ab und landeten in einer Wiese. In den Crash verwickelt war ein zweites Dienst-Kfz der „Füchse“.



Jeep der Operation Fox saß auf Steinblöcken fest
„Exakt um 2.12 Uhr wurden wir aus dem Schlaf gerissen und zur Bergung der Unfallfahrzeuge alarmiert“, heißt es von der Feuerwehr Deutschkreutz-Girm. Ein Jeep der Polizei saß auf Steinblöcken auf.
Hebekissen im Einsatz
„Mithilfe eines Hebekissens konnten wir die großen Brocken wegräumen. Danach war der Jeep so wie die zwei anderen Pkw wieder fahrbereit“, teilen die Einsatzkräfte mit. Nach einer Stunde war ihr Auftrag erledigt. Die Exekutive beschäftigte hingegen die fremdenpolizeiliche Bearbeitung des Falles noch länger.
Der Schlepper – der Verdächtige dürfte aus Moldawien stammen – wurde festgenommen und zur Einvernahme gebracht. Die drei Flüchtlinge aus Syrien mussten betreut werden. Wie es mit ihnen weitergeht, war vorerst unklar. Bis zum Redaktionsschluss am Donnerstag lag von den Einwanderern noch kein Asylantrag in Österreich vor.
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