An die Scheren! Landeshauptmann Thomas Stelzer, Verkehrslandesrat Günther Steinkellner, der geschäftsführende Linzer Stadtvize Dietmar Prammer, Stadtvize Martin Hajart und Asfinag-Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl haben am heutigen Freitag um 12.30 Uhr das Eröffnungsband auf der neuen Donauquerung durchschnitten. Seit 18 Uhr darf die Brücke befahren werden.
Fünfeinhalb Stunden später, gegen 18 Uhr, gab die Asfinag die Verkehrsfreigabe auf der neuen Donautalbrücke für zwei Fahrspuren und drei der vier Auf- und Abfahrten an. Maximal 60 km/h sind erlaubt.
„Brückbegehung“ untersagt
Das Überqueren der Donau bleibt an Ort und Stelle nur Fahrzeugen vorbehalten, denn die öffentliche Brückenbegehung, welche die Initiative „Verkehrswende jetzt!“ für Samstag, 10 Uhr, geplant hatte, wurde von den Behörden untersagt.
Nächste Etappe: Der Tunnel
Im zweiten Ausbauschritt wird von 2026 bis 2032 das „Kernstück“ der A 26 umgesetzt. Der Tunnel verläuft unterhalb des Freinbergs, der Ziegeleistraße und der Waldeggstraße. Auf- und Abfahrten werden am Bahnhof und bei der Waldeggstraße auf Höhe der bestehenden Westbrücke über die Bahngleise hergestellt. Die Waldeggstraße selbst und deren Verbindungen an die Kudlich-, Ziegelei- und Kärntnerstraße bleiben wie bisher aber als künftig verkehrsberuhigte Landesstraße bestehen – die Oberfläche wird neugestaltet und begrünt. So werden zusätzlich zu Gehwegen Busspuren und ein Radweg errichtet.
Lückenschluss bis 2035
Im dritten Ausbauschritt (2033 bis 2035) errichtet die Asfinag die Westbrücke als Autobahnbrücke neu und stellt so die Verbindung zur Mühlkreisautobahn nahe dem Tunnel Bindermichl her. Die Brücke führt ohne zusätzliche Stützen über die Gleise der Westbahn. Die Auf- und Abfahrten zur Unionstraße werden ebenso angepasst. Nach Abschluss dieser letzten Phase ist die A 26 Linzer Autobahn fertig gestellt. Es steht nun eine durchgängige Autobahnverbindung zwischen der B 127 Rohrbacherstraße und der A 7 zur Verfügung.
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