Mit dem Arzt Dominik Bammer an der Spitze hat „Salvida“ binnen zwei Jahren mehrere Gesundheitszentren eröffnet. Nun kursiert am Traunsee, das Gerücht Gerüchte, wonach man ein Projekt neben dem Salzkammergut-Klinikum geplant sei. Bammer dementiert. Ein Insider widerspricht: „Es gibt konkrete Pläne.“
Vor mehr als zwei Jahren eröffnete das Unternehmen „Salvida“ in Kirchham ein Gesundheitszentrum mit 60 Ärzten und Therapeuten, die täglich rund 400 Patienten behandeln. „Eine Erfolgsstory“, jubelt Dominik Bammer, Arzt und Initiator des innovativen Zentrums. Mittlerweile folgten Eröffnungen in Traun, Vorchdorf und in Salzburg. Anfang 2025 soll das Pebios in Perg die Pforten öffnen. Auch die Errichtung weiterer Zentren hat das Unternehmen bereits mehrfach in Aussicht gestellt.
Konkrete Standorte werden aber nicht genannt. Aus medizinischen Kreisen heißt es, dass Bammer ein Gesundheitszentrum direkt neben dem Salzkammergut-Klinikum in Gmunden geplant habe. Das Projekt hätte auf den Erweiterungsflächen des Spitals mit einem direkten Verbindungsgang zum Krankenhaus errichtet werden sollen. Im Raum steht, dass sich das Ärztezentrum sogar für die Übernahme bestimmter Ambulanzleistungen des Klinikums angeboten hat. Einigen Stadtpolitikern sollen schon konkrete Pläne eines Architekten vorgelegt worden sein, da der Gemeinderat einer Umwidmung der Erweiterungsflächen zustimmen muss.
An dem Projekt beim Klinikum in Gmunden ist nichts dran. Was die Zukunft betrifft, kann ich es weder ausschließen noch bestätigen.
Dominik Bammer, Salvida-Chef
Der Bauausschuss der Stadt Gmunden hat sich jedenfalls mit dem Thema Ärztezentrum noch nicht befasst. Es scheint auch nicht auf der Tagesordnung für die kommende Sitzung des Gremiums auf. Bammer dementiert jegliche Pläne in Gmunden: „Derzeit gibt es viele Gerüchte über mögliche Eröffnungen, weil sich unser Erfolgsmodell herumspricht. An dem Projekt beim Klinikum in Gmunden ist nichts dran. Was die Zukunft betrifft, kann ich es weder ausschließen noch bestätigen.“
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