Max Verstappen kassierte in Mexiko zwei 10-Sekunden-Strafen – in Brasilien droht die nächste Strafe. Ein weiterer Motorwechsel steht an.
In Mexiko musste das Red-Bull-Team für Verstappen auf einen älteren Motor zurückgreifen, „der nicht mehr für das Rennen vorgesehen war“, erklärte RB-Motorsportberater Helmut Marko im ORF-Interview. „Je älter ein Motor wird, desto mehr lässt die Leistung nach. (...) Auf der Geraden haben uns drei bis teilweise acht km/h gefehlt.“
Am Ende überquerte Verstappen als Sechster die Ziellinie, Lando Norris durfte im deutlich schnelleren McLaren mit dem zweiten Platz zwischen den beiden Ferraris von GP-Sieger Carlos Sainz und Charles Leclerc zufrieden sein.
Vier Rennen und zwei Sprints vor dem Saisonende beträgt Verstappens Vorsprung auf Norris nur noch 47 Punkte. „So ein Rennen dürfen wir uns nicht mehr leisten. Wir müssen Speed finden“, sagte Helmut Marko.
Fünf-Plätze-Grid-Strafe in Brasilien
Der Speed soll in Brasilien mit neuen Teilen zurückkommen, genauer gesagt plant man bei Red Bull einen erneuten Motorenwechsel. Nach dem Motorentausch beim Belgien-GP wäre dies bereits der zweite außerplanmäßige Tausch einer Power Unit in dieser Saison.
Die dafür vorgesehene Strafversetzung in der Startaufstellung würde allerdings nicht allzu drastisch ausfallen. „Die Strafe wäre fünf Plätze, das ist in Brasilien nicht so krass. Da kannst du relativ gut überholen“, so Marko zum drohenden Grid-Penalty in São Paulo.
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