Der Rennausgang beim Großen Preis der USA wird nicht mehr nachverhandelt. Es bleibt bei der Strafe gegen Lando Norris.
Sein McLaren-Rennstall scheiterte auf dem Weg, die verhängten fünf Sekunden, wodurch er letztlich als Vierter wieder hinter WM-Spitzenreiter Max Verstappen landete, anzufechten. Das teilten die Rennkommissare der Formel 1 am Freitagabend in Mexiko-Stadt nach einer Anhörung mit.
Norris hatte am vergangenen Sonntag in Austin nach einem Zweikampf mit Red Bulls Verstappen die Strafe bekommen. Er war dadurch vom dritten auf den vierten Platz zurückgefallen und hatte weitere drei Punkte Rückstand auf den dreimaligen Champion von Red Bull kassiert. Wäre er Dritter geworden und Verstappen Vierter, hätte Norris drei Zähler aufgeholt. Aktuell vor dem Großen Preis von Mexiko am Sonntag hat der Brite 57 Punkte weniger als der Niederländer.
Zeitstrafe nach Überholmanöver
Norris hatte Verstappen in einer Kurve außen überholt und die Strecke verlassen – wie Verstappen auch. Norris war vor seinem Rivalen zurück auf die Strecke gekommen und hatte sich nach Ansicht der Stewards damit einen Vorteil verschafft, den sie mit der Zeitstrafe geahndet hatten.
McLaren konnte nach Angaben der Rennkommissare keine neuen Beweise vorlegen. Diese wären nötig gewesen, um die Möglichkeit eines Einspruchs gegen die Strafe zu bekommen. „Es gibt kein neues Element“, hieß es in der Begründung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.