Am Mittwoch geht es in Sölden um die letzten freien Startplätze im ÖSV-Team für das Weltcupopening am 26. Oktober. Sieben Damen rittern dabei um drei noch verfügbare Tickets. Mit Juniorenweltmeisterin Victoria Olivier und Angelina Salzgeber, sind auch zwei Vorarlbergerinnen dabei – wobei gerade für „Angie“ ein Sölden-Start etwas ganz Spezielles wäre.
„Der Weltcupauftakt in Sölden war für mich schon von klein auf immer ein Fixpunkt im Jahr“, sagt Angelina Salzgeber. Kein Wunder, ist es doch für Papa Rainer als Head-Rennsportleiter der erste Saisonhöhepunkt, bei dem zumeist die gesamte Familie vor Ort war.
Heuer hat die 20-jährige Bartholomäbergerin aber die Chance, erstmals selbst als Aktive mit dabei zu sein. Dafür muss sich „Angie“ aber am Mittwoch in der teaminternen Quali eines der drei freien Tickets sichern. „Nur schon dadurch erfüllt sich für mich ein Traum“, gesteht Salzgeber, die gestern erstmals auf dem Rennhang am Rettenbachferner trainieren durfte. „Vor der ersten Fahrt war ich ehrlich gesagt extrem nervös.“
Wie sie ihre Chancen auf einen Startplatz beurteilt? „Ich fühle mich topfit, bin gut drauf. Und würden es mir die Trainer nicht zutrauen, hätte ich erst gar keinen Platz für die Quali bekommen.“
Olivier hat aus 2022 gelernt
Eine ihrer sechs Gegnerinnen um ein Ticket für den Riesentorlauf am 26. Oktober ist Victoria Olivier. Die 20-jährige Auerin hätte schon 2022 in der Sölden-Quali antreten sollen – riss sich aber kurz davor das Kreuzband. „Daraus habe ich viel gelernt“, sagt die regierende Junioren-Weltmeisterin in der Abfahrt. „Damals habe ich mir mit allem zu viel Druck gemacht.“ Etwas, das „Vici“ – die jene Knieprobleme, die seit dem Frühjahr plagten, inzwischen überwunden hat – so nicht mehr passieren soll. „Aber sollte es mit dem Start klappen, wäre es natürlich super.“
Der Fokus der Head-Pilotin liegt in diesem Winter aber auf dem Europacup – wo sie Starts in allen Disziplinen ins Auge fasst. „Das ist etwas, das alledings sehr genau geplant werden muss“, erklärt die Bregenzerwälderin, die im März in Saalbach ihr Weltcup-Debüt in der Abfahrt gegeben hatte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.