Dank prominenten Partnern wie Stellantis und United Airlines geht das Elektro-Fluggerät von Archer demnächst in Serie. Auch doe FACC ist an Bord: Für die Innviertler ist die Urban Air Mobility mehrfach interessant. Warum das so ist, verrät Vorstandschef Robert Machtlinger.
Mit Archer Aviation hat sich ein Unternehmen aus Kalifornien aufgemacht, mit Elektro-Fluggeräten den Luftraum zu erobern: Saudi-Arabien buhlt um eine Partnerschaft; in Indien sind für kommendes Jahr Tests geplant, zuletzt sicherte Stellantis bis zu 400 Millionen US-Dollar zu, um die Entwicklung voranzutreiben.
„Entwicklung geht in die richtige Richtung“
Für FACC sind die senkrecht startenden und landenden Lufttaxis von Archer eines von mehreren Drohnenprojekten, die die Innviertler derzeit vorantreiben. „Die Entwicklung der Urban Air Mobility geht in die richtige Richtung. Das Geschäft zieht an“, sagt FACC-Vorstandsvorsitzender Robert Machtlinger.
Derzeit würde man in diesem Zukunftsmarkt insgesamt Entwicklungsaufträge von rund 90 Millionen US-Dollar abwickeln, erzählt er. „Für uns ist das eine sehr interessante Geschichte, weil wir da völlig neue Materialien und Prozesse entwickeln, auch zertifizieren und in die Luft bekommen. Und die wollen wir dann auch bei den nächsten Generationen an Verkehrsflugzeugen einsetzen, was ja unser Kerngeschäft war und weiter sein wird“, betont der Manager.
Bei Archer wird das Fliegen immer mehr Realität: Im US-Bundesstaats Georgia entsteht gerade ein Montagewerk. „Wir entwickeln den Rumpf, die Tragflügelstrukturen und die Innenausstattung. Die ersten Prototypen haben wir geliefert, wir beginnen bereits mit der Serienfertigung“, so der FACC-Chef.
United Airlines hat mehrere Projekte am Start
Abseits davon ist auch das brasilianische Projekt von Eve dabei, abzuheben. Interessant: Bei beiden Projekten ist United Airlines der Betreiber. Die Fluglinie tüftelt schon, in welchen Metropolen man die Lufttaxis einsetzt.
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