Schon seit geraumer Zeit verbreitet ein 34-Jähriger in Wien-Hernals mehr als nur Unbehagen – jetzt wird gegen den Ungarn wegen versuchter schwerer Körperverletzung ermittelt. Er soll einen Schüler gewürgt und eine Joggerin geschlagen haben.
Der Unterstandlose fiel schon in der Vergangenheit immer wieder ungut auf. Dass er mit Kieselsteinen wahllos auf Passanten werfen soll, ist nur die Spitze des Eisberges. Denn jetzt ermittelt die Polizei gegen den 34-Jährigen, der sich rund um den Rupertusplatz in Neuwaldegg herumtreibt und dort auch haust. Kürzlich ging er einem 13-Jährigen im wahrsten Sinne des Wortes an die Gurgel. Der Vater des Schülers erstattete Anzeige.
Polizei ist Zwischenfall bekannt
Im Bereich der Waldegghofgasse soll der Ungar den Buben auf einer Parkbank attackiert und fest gewürgt haben. Die Polizei bestätigt den Zwischenfall, ihr sind allerdings die Hände gebunden: „Dem Stadtpolizeikommando sind die Umstände des Tatverdächtigen bekannt. Es wurde und wird mit anderen Stellen eine stetige Kommunikation geführt, um weitere juristische Maßnahmen zu prüfen und in weiterer Folge auch zu ergreifen“, heißt es vonseiten der Landespolizeidirektion.
Angriff wohl kein Einzelfall
Auch der Bezirksvorstehung ist der Ungar kein Unbekannter. Demnach würde sich der Pfarrgemeinderat der Pfarre Dornbach sowie der Fonds Soziales Wien um den Obdachlosen kümmern. Mit mäßigem Erfolg, wie es scheint, denn der Angriff auf den Schüler ist kein Einzelfall. Kürzlich soll er grundlos einer Joggerin nachgelaufen und ihr ins Gesicht geschlagen haben. Im Grätzel gehen die Wogen hoch. „Muss erst etwas Schlimmeres passieren, bevor jemand etwas unternimmt?“, wird bereits eine alte Lebensweisheit strapaziert.
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