Schauspielerin Dakota Fanning spricht offen darüber, dass sie als junger Kinderstar häufig mit unangemessenen Fragen konfrontiert wurde. Für sie ist das eine der dunklen Seiten Hollywoods.
Die Schauspielerin, die bereits im Alter von sechs Jahren durch ihre Rolle in „Ich bin Sam“ (2001) bekannt wurde und zeitweise als eines der gefragtesten Nachwuchstalente Hollywoods galt, schilderte in einem Interview mit dem Magazin „The Cut“ ihre Erfahrungen.
Indiskrete Fragen
Fanning erzählte, dass sie in jungen Jahren eine verstörende Phase durchlief, in der sie trotz ihres zarten Alters von Journalisten oft indiskrete Fragen zu ihrem Leben im Rampenlicht erhielt. „Ich erinnere mich, dass mich Journalisten als Kind fragten: ,Wie willst du verhindern, dass du ein Mädchen für die Klatschpresse wirst?‘“, berichtet sie. „Die Leute stellten mir wirklich unangemessene Fragen. In einem Interview fragte mich jemand: ,Wie kannst du überhaupt Freunde haben?‘ Da dachte ich mir nur: ,Was soll das?‘“
Weitestgehend geschützt
Trotz der Herausforderungen beschreibt Dakota ihre Kindheit als weitgehend geschützt. Im Vergleich zu anderen ehemaligen Kinderstars, die den Druck des öffentlichen Lebens weniger gut bewältigen konnten, zeigt sie großes Mitgefühl. „Ich habe viel Verständnis für Menschen, die von der Gesellschaft und den Medien zu negativen Vorbildern gemacht wurden. Ohne diesen Einfluss, wer weiß, was aus ihnen hätte werden können“, fügt sie hinzu.
Fanning spielte zuletzt unter anderem in der Miniserie „Ein neuer Sommer“ – Originaltitel „The Perfect Couple“ – neben Nicole Kidman mit und ist in der Netflix-Serie „Ripley“ zu sehen.
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