Erstes Bahntraining für die Rodelmannschaft. Das österreichische Team weilt aktuell für ein Trainingslager in Lillehammer. Mit dabei ist Noah Kallan, der sich als Heeressportler nun noch mehr auf den Sport fokussieren kann und große Ziele hat.
Die Schule hat Noah Kallan hinter sich gebracht, jetzt gilt der Fokus voll und ganz dem Rodeln. Nachdem er im Sommer nach der Maturareise fünf Wochen die Grundausbildung beim Bundesheer absolviert hat, ist er offiziell Heeressportler. „Das ist echt super und ein großer Vorteil“, freut sich der Ebener vom Rodelverein Hüttau. Diese Woche kann er sich – neun Wochen vor Weltcupstart – wieder in den Eiskanal werfen, das Nationalteam ist in Lillehammer (Nor) auf Trainingslager. „Es war eine intensive Vorbereitung im Sommer, wir haben materialtechnisch viel probiert“, erzählt der 19-Jährige der „Krone“.
Auf die Zeit in Norwegen folgt dann ein Start- und Athletiktraining daheim, bevor es nach Sigulda, Altenberg, Winterberg, Oberhof und auf die Heimbahn in Igls geht. Doch die erste gute Nachricht kam bereits vor einiger Zeit: Kallan wird ab kommender Saison das Weltcup-Team verstärken: „Die Chance, dass ich bei dem einen oder anderen Rennen mitfahre, ist dadurch sicher da.“
Schwierig wird es aber dennoch, weil Österreich nur vier Startplätze hat und vor dem Junioren-WM-Vierten von der Vorsaison zahlreiche arrivierte Athleten stehen. „Wir fahren Ausscheidungsrennen, wo ich mich natürlich beweisen will“, sagt Kallan.
Sportverbot für Kindl in Vorbereitung
Der Doppel-Silberne von Olympia in Peking 2022, Wolfgang Kindl, muss indes vorläufig pausieren. Der Tiroler leidet an Pfeifferschem Drüsenfieber und bekam bis zur nächsten Untersuchung am 10. Oktober ein Sportverbot aufgebrummt. Er litt zuletzt an grippeähnlichen Symptomen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Lymphknotenschwellung.
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