Auf Austria Lustenau wartet heute auswärts eine „gierige“ Admira. Und Bregenz muss bei der Vienna mit reduziertem Kader antreten (beide 18 Uhr). Dennoch visieren die Ländle-Klubs weitere Punkte an.
Admira Wacker? Da war doch was! Genau vor einem Monat warf Lustenau die favorisierten Südstädter mit einem 3:1-Auswärtssieg aus dem ÖFB-Cup. Und wurde nun bei der Auslosung mit einem Heimspiel gegen Hartberg belohnt. „Wir sind natürlich Außenseiter, aber rechnen uns Chancen aus“, kommentiert Austria-Trainer Martin Brenner das Los.
Auch die Admira wäre gerne in der dritten Cup-Runde gestanden. Und schwört deshalb „Rache“ an Lustenau. „Sie sollen ruhig mit einem guten Gefühl zu uns kommen, wir sind gierig auf sie“, erklärt Coach Thomas Silberberger, was auf die Austria heute wartet. Nach fünf Siegen in Serie wähnen sich die Südstädter in einem Flow. Bei den Lustenauern steht erstmals Clermont-Leihgabe Ibrahim Ouattara im Aufgebot. Brenner: „Er hat zwar erst eine Woche voll mit der Mannschaft trainiert, dabei aber sein großes Potenzial gleich gezeigt.“
Bregenzer Personalsorgen
SW Bregenz hat heute die Vienna zu Gast. Und Trainer Regi van Acker geht mit vergrößerten Personalproblemen in das Duell mit den starken Landeshauptstädtern. Stürmer Anteo Fetahu, gerade erst von einer Muskelverletzung zurückgekehrt, muss wegen derselben Verletzung erneut passen. Auch Mittelfeldmotor Djawal Kaiba hat muskuläre Probleme, wird ebenso fehlen. Und Verteidiger Ivo Kralj muss eine Gelbsperre absitzen.
Dazu kommen die schon länger verletzten Stefan Umjenovic (Kreuzband) und Jan Stefanon (Bänderriss). „So ist es eben im Fußball“, meint Coach Van Acker pragmatisch, „jetzt bekommen andere ihre Chance.“
Im ÖFB-Cup wurde Bregenz Bundesligaaufsteiger GAK zugelost. Was beim SW-Trainer aber nur begrenzte Emotionen auslöst. „Es wäre super, wenn wir noch eine Runde weiterkommen könnten. Aber wichtiger für mich ist, dass wir in der Liga vor unserem Lokalrivalen Lustenau bleiben.“
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