Emotionaler Abschied von jenen Volksschülern, die in der Gemeinde Rosegg in Kärnten im Gasthaus und im Amtsgebäude die Schulbank drücken mussten.
Auch wenn der Umbau in der Rosegger Volksschule noch immer nicht komplett abgeschlossen ist, konnten die Handwerker zumindest alle Klassenräume in Rekordzeit bezugsfertig machen.
Wie berichtet, gab es Verzögerungen beim Umbau und die ersten vierzehn Tage des heurigen Schuljahres gestalteten sich deshalb für die Rosegger Kinder etwas außergewöhnlich. „Mehr als 30 Schüler von drei betroffenen Klassen wurden in den ersten zwei Schulwochen in Ausweichquartieren unterrichtet“, so Bürgermeister Franz Richau. Gelernt wurde also im Speisesaal des Rosseggerhofs und im Sitzungssaal des Gemeindeamts.
Nun konnten die Kinder aber wieder in ihre alte und bald neue Schule zurückkehren – auch wenn der Unterricht bis ins Frühjahr wohl noch von Bauarbeiten begleitet werde, wie Bürgermeister Richau vorwarnt: „Erst dann, wenn alles fertig ist, zieht auch der Kindergarten in den neuen Bildungskomplex ein!“
Emotionaler Abschied
Zum Abschluss der zwei Wochen im Gasthaus bereiteten die Wirtsleute vom Roseggerhof für die Schüler noch einmal ihr Lieblingsessen zu – so wurden für die kleinen Gäste auf Zeit Pommes aufgetischt! Auch der Gemeindesitzungssaal wurde wieder „umgemodelt“, Bürgermeister Richau verabschiedete sich von seinen kleinen Mitbürgern und fügte hinzu: „Ihr habt im Amt für Abwechslung gesorgt.“ Von den Schülern gab es lauten Applaus.
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