Den Grand Slam für Lando Norris aus Pole-Position, Rennsieg und schnellster Runde machte in Singapur Daniel Ricciardo zunichte. McLaren-CEO Zak Brown war mit der Vorgehensweise im zweiten Red-Bull-Team bei einem am Ende des Feldes liegenden Fahrers nicht einverstanden. „Das ist enttäuschend, ganz sportlich finde ich das nicht“, meinte Brown im ORF.
Racing-Bulls-Fahrer Daniel Ricciardo, der vor dem Aus in der Formel 1 steht, wurde kurz vor dem Ende noch einmal an die Box gerufen. Mit frischen Reifen luchste er Norris die Rundenbestzeit und damit einen WM-Punkt ab. Vermutlich das Abschiedsgeschenk des Australiers an Red Bull und Max Verstappen, der sich brav bedankte.
52 Punkte Rückstand
„Laut Reglement darf ein Team nicht mit einem anderen zusammenarbeiten“, ärgerte sich McLaren-Geschäftsführer Zak Brown. „Aber gut, wir nehmen es wie es ist.“ Sechs Rennen sowie drei Sprints hat Norris nun noch Zeit, um die verbliebenen 52 Punkte Rückstand auf WM-Leader Verstappen wettzumachen. In der Konstrukteurswertung scheint McLaren mit 41 Zählern Vorsprung auf Red Bull Racing und dem besseren Auto bereits auf und davon zu sein.
„Ich will nicht immer hinter Norris ins Ziel kommen“
Verstappen wartet bereits seit acht Rennen auf einen Sieg. Ein ungewohntes Gefühl für den 26-Jährigen, dessen Vorsprung langsam schmilzt. „Wir müssen versuchen, eine bessere Performance und Balance des Autos zu finden, sodass wir wieder um Siege kämpfen können und nicht Punkte verlieren“, richtete er seinem Team aus. „Ich will auch nicht immer hinter Norris ins Ziel kommen.“
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