Verlegte Wege verzögern nach den heftigen Unwettern die Fertigstellung der Wanderhütte am Goldeck in Spittal an der Drau. Die lange Pächtersuche hat dennoch ein erfolgreiches Ende genommen.
Frisch saniert wurde die Goldeckhütte am gleichnamigen Spittaler Hausberg. Wie berichtet hat der Alpenverein nicht nur im Außenbereich investiert, sondern auch das Innere erneuert. Was bisher jedoch fehlte, um die für viele Wanderer beliebte Einkehrhütte zu betreiben, war ein Pächter. „Die Suche stellte sich als sehr schwierig heraus, wir wollten ja eigentlich schon heuer im Sommer eröffnen, aber es hat sich kein passender Betreiber finden lassen“, sagt Arnold Riebenbauer, Zuständiger vom Alpenverein.
Im Nachhinein ist es wohl doch nicht so schlimm, dass die Suche länger gedauert hat. „Wir sind noch nicht ganz mit der Einrichtung fertig“, so Riebenbauer. Zudem hat das jüngste Unwetter, das besonders in Baldramsdorf eine Spur der Verwüstung hinterlassen hatte, alles etwas verzögert. „Die Goldeckbahn und Zufahrtswege sind gesperrt, weil Teile beschädigt sind. Leider auch Fußwege, die zur Almhütte führen.“
Wir haben endlich einen Pächter gefunden. Zum Glück. Denn die Suche war äußerst schwierig. Ab 2025 übernimmt Spivey.
Arnold Riebenbauer, Alpenverein
„Einige für die Hütte notwendigen Materialien können deshalb nicht hinauf transportiert werden“, erklärt Riebenbauer. Diesbezüglich soll es am Samstag eine Krisensitzung geben. „Wir brauchen eine Lösung, um die Arbeiten so bald wie möglich abschließen zu können.“
Erfolgreiche Suche nach Pächter
Die gute Nachricht zum Schluss: Ein Pächter konnte mittlerweile gefunden werden. „Wirt Andreas Spivey wird die Goldeckhütte ab dem nächsten Jahr bewirtschaften“, verrät Riebenbauer und zeigt sich mehr als erfreut. „Denn er kennt sich aus, was Gastronomie angeht.“ Spivey betreibt nämlich auch in Kötschach-Mauthen einen Gastro-Betrieb und ist derzeit Pächter der Compton-Hütte in Greifenburg am Fuße der Nordwand des Reißkofels.
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