Team Kärnten zahlt

Vergleich! Der „Magi“ ist für immer vom Tisch

Kärnten
04.09.2024 12:30

Damit hat keiner gerechnet: Das Thema Peter Jost ist für immer vom Tisch. Bei der Stadtsenatssitzung überraschte der Club des Team Kärnten mit dem Vorschlag, die Vergleichskosten beim Verfahren des Ex-Magistratsdirektors in Höhe von 250.000 Euro selbst zu zahlen. Das wurde einstimmig angenommen.

Bürgermeister Christian Scheider kann tief durchatmen. Er hatte den Jost-Vertrag im Dezember 2022 mit Notfallparagrafen um drei Jahre verlängert, stand seither im Kreuzfeuer. Die anderen Parteien spielten damals nicht mit, schickten den 65-jährigen Jost im Vorjahr in Pension. Der antwortete mit einer Wiedereinstellungsklage gegen die Stadt. Der Streitwert lag zuletzt bei 770.000 Euro.

Weil das Verfahren endlos dauern würde, stimmte Jost vor ein paar Tagen dem Vergleichsangebot zu. Und letztendlich auch die Parteien. Die SP ordnete eine Sitzungsunterbrechung an. Am Abend stimmte sie jedoch zu. Auch die FP war dafür. Die VP machte sowieso mit. Das Abstimmung fiel somit einstimmig aus. Das Thema Jost ist Geschichte.

Der Stadtchef zahlt von der Vergleichssumme am meisten, auch Vize-Bürgermeister Alexander Kastner legt mehr hin. Der Rest wird im Klub aufgeteilt.  Bis nächsten Freitag wird die Summe überwiesen.  „Wir haben einen Weg gefunden, alle Verfahren zu beenden. Nun ist die Bahn frei für neue Wege“, sagt Scheider.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
04.09.2024 12:30
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt