Während die meisten rot-weiß-roten Ski-Asse bereits in Südamerika oder in Neuseeland trainieren, starten die „Speed Ost“-Damen von Coach David Fill erst am Mittwoch in Richtung Chile. Mit dabei auch ÖSV-Aufsteigerin Emily Schöpf – die allerdings noch auf ein wichtiges „Accessoires“ verzichten muss.
„Hoffentlich haben wir in Chile so geniale Bedingungen wie vor zwei Jahren. Damals waren Schnee und Wetter einen Monat fast perfekt“, erinnerte sich Emily Schöpf an den Spätsommer 2022 zurück, ehe sie heute Abend von München via Paris nach Santiago abhebt. In Südamerika wird sich die 24-jährige Montafonerin bis 1. Oktober gemeinsam mit Abfahrtsgesamtweltcupsiegerin Conny Hütter, ihrer Atomic-Kollegin Mirjam Puchner, mit der sie sich auch Service-Guru Gernot Grasser „teilt“ und Steffi Venier auf die bevorstehende Saison vorbereiten.
„Das Sommertraining ist bisher sehr gut gelaufen und ich fühle mich topfit“, verrät die Polizeisportlerin, die sich gerade mal elf Tage Urlaub gegönnt hatte, zuletzt eine Auszeit am Gardasee nahm und im August mit ihrem Lebensgefährten Georg auf Einladung ihres Kopfsponsors Rauch bei der MotoGP in Spielberg war.
Apropos: Trotz des Deals mit dem Rankweiler Fruchtsaftherstellers ist sie in Chile noch „oben ohne“ unterwegs. „Der neue Helm ist leider ganz knapp nicht fertig geworden“, erzählt „Emy“. „Aber umso mehr freue ich mich darauf, wenn ich ihn das erste Mal tragen kann.“
Was die Zielsetzung angeht, ist Schöpf – die dank ihres Gewinns der Europacupwertung einen fixen Weltcup-Startplatz in der Abfahrt hat – zurückhaltend. „Zuerst möchte ich mich da so rasch wie möglich in den Top-30 etablieren.“ Und auch im Super-G will sie die nächsten Schritte machen, sich für weitere Einsätze empfehlen. „Da wird der Kampf um die Tickets aber sehr hart“, weiß die Tschaggunserin.
Traum von der Heim-WM
Und wie sieht es mit der Weltmeisterschaft in Saalbach aus? „Natürlich wäre es für mich ein Traum, wenn ich bei einer Heim-WM an den Start gehen dürfte. Aber das wird meine erste volle Weltcupsaison. Da empfände ich es als vermessen, jetzt schon über eine WM-Teilnahme zu spekulieren.“
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