Abenteuer-Expedition
Wikingerschiff vor Norwegen gekentert – eine Tote
Eine Expedition von Abenteurerinnen und Abenteurern nach Norwegen hat in einer Tragödie geendet: Eine junge Frau ist bei der versuchten Überfahrt von den Färöer-Inseln mit einem nachgebauten Wikingerschiff ums Leben gekommen.
Sechs Menschen hatten versucht, nach Norwegen zu segeln und zu rudern. Für die ungefähr 930 Kilometer (rund 500 Seemeilen) lange Reise hatten sie ein offenes und motorloses Schiff gewählt, um die Welt der Wikinger und die Seefahrergeschichte zum Leben zu erwecken. Die Expedition wurde von dem Schweizer Skipper Andy Fitze geleitet.
Hohe Wellen
Am Wochenende waren er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit dem rund zehn Meter langen Holzschiff in Tvøroyri auf der färöischen Insel Suduroy in See gestochen. Doch das Experiment scheiterte. Das offene Schiff kenterte in der Nähe von Stadt an der westnorwegischen Küste. Die Wetterbedingungen waren laut norwegischen Angaben schlecht. Es habe Wellen gegeben, die bis zu fünf Meter hoch gewesen seien.
Hier sehen Sie ein Posting zu dem Rettungseinsatz.
Passagiere aus Wasser gezogen
Während fünf Menschen am späten Dienstagabend aus dem Wasser gezogen werden konnten, kam für eine 29-jährige Mexikanerin mit Wohnsitz in den USA jede Hilfe zu spät. Ihre Leiche wurde am Mittwochmorgen einige hundert Meter vom Unglücksort entfernt gesichtet und noch vor Ort für tot erklärt.








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