Eine Spur der Verwüstung richtete das jüngste Unwetter in Baldramsdorf an. Nun laufen die Aufräumarbeiten. Der Schock unter Bewohnern sitzt tief.
Eine Spur der Verwüstung richtete das jüngste Unwetter in Baldramsdorf an. Wie berichtet, wurden Häuser von Bäumen und Muren beschädigt, Straßen verschüttet. Unter Tränen kämpften Betroffene gegen die Schlammmassen in ihren völlig verwüsteten Gärten an. „Unseren Ort hat es ja nicht das erste Mal erwischt. Vor 41 Jahren töte eine Schlammlawine meine Mutter, ein Kind und Nachbarn“, erinnert sich Waltraud Gaggl, die ihrer Schwester beim Aufräumen hilft. „Betroffene in Schüttbach, die durch ein Unwetter 1983 ihre Liebsten verloren, müssen vom Kriseninterventionsteam betreut werden“, sagt Bürgermeister Friedrich Paulitsch.
Straßensperre aufrecht
Jetzt laufen die Aufräumarbeiten. Rückhaltebecken müssen freigeschaufelt werden. „Hier sprechen wir von Hunderten Lkw-Fuhren!“ Die Baldramsdorfer Landesstraße wird noch zwei Wochen gesperrt sein. „Bis dorthin sind wir nur über Lendorf erreichbar. Lediglich Einsatzkräfte können von der Spittaler Seite zu uns gelangen“, so der Bürgermeister weiter. Gesperrt ist auch die Goldeckbahn, denn umgestürzte Bäume beschädigten Pfeiler und Masten. Von Seiten des Tourismus ist man bemüht, diese so schnell wie möglich wieder zu öffnen.
In den nächsten Tagen werden zudem die vollgefüllten Rückhaltebecken freigeschaufelt. „Hier sprechen wir von Hunderten Lkw-Fuhren!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.