Ein Großteil der Bande hatte in einem Abbruchhaus in Graz gewohnt. Von dort aus starteten die Rumänen ihre Beutezüge, wobei sie hauptsächlich in Geschäften stahlen und auch Zigarettenautomaten knackten. Zuerst wanderten drei Bandenmitglieder, die als Ladendiebe "gearbeitet" hatten, ins Gefängnis. Vier Komplizen verließen daraufhin die Stadz - bis auf ihren 42-jährigen Boss und einen mutmaßlichen Hehler (44).
Polizeihund stöbert Duo auf
Die beiden waren es auch, die in der Nacht auf Dienstag ins Café Stop einbrachen. Ein Nachbar, der durch den Lärm wach geworden war, alarmierte die Polizei. Schließlich wurden die betrunkenen Täter von Arano aufgestöbert, der mit seinem Herrl Bernhard Walk (Bild) und dessen Kollegen Erwin Legat im Einsatz war. Laut Aussage der Wirtin Christine E. (44, weiters Bild) hatte das Duo zuvor Rehfleisch aus der Tiefkühltruhe, Zigaretten und ein paar Cent erbeutet.
"Gesamtschaden beträgt etwa 60.000 Euro"
Danach ermittelte die Grazer Kriminalpolizei weiter: "Wir haben der Bande elf Delikte nachweisen können, der Gesamtschaden beträgt etwa 60.000 Euro", berichtet Abteilungsinspektor Eduard Glas. Tatsächlich dürften die Rumänen weit mehr auf dem Kerbholz haben. Die Ermittler vermuten, dass sie auch in Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz Einbrüche und Diebstähle verübt haben könnten. Nach den vier Komplizen wird noch gefahndet.
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