Diese Brandlegerin kam auf vier Pfoten! Nach einem Küchenbrand in Andorf gibt es nur eine Verdächtige: die Wohnungskatze. Sie soll über das Bedienfeld des Herds gelaufen sein und so diesen aktiviert haben. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung.
Kurz nach 21 Uhr heulten am Sonntag die Sirenen bei allen vier Andorfer Feuerwehren (Andorf, Linden, Pimpfing, Schulleredt). Auslöser war ein Küchenbrand in einem Mehrparteienhaus im an der Friedhofstraße gelegenen Spitzgarten. Die Bewohnerin einer Wohnung hatte jedoch Glück: Nur eine geringe Menge brennbares Material im Nahebereich des Cerankochfeldes auf dem Küchenblock war in Brand geraten. Diese reichte dennoch, um auch die Küchenarbeitsplatte in Mitleidenschaft zu ziehen und die Wohnung zu verrauchen.
Verdacht auf Rauchgasvergiftung
Der erste am Einsatzort einlangende Atemschutztrupp konnte die Reste des brennbaren Materials in einem Eimer ins Freie bringen und ablöschen. Mit einem Hochleistungslüfter wurde anschließend die Wohnung rauchfrei gemacht. Nach abschließenden Kontrollen mit der Wärmebildkamera war dieser Einsatz für die Andorfer Feuerwehren damit nach gut einer Stunde wieder beendet. Die Bewohnerin wurde wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung kurz von Rettungskräften des Roten Kreuzes betreut.
Katzenbesitzer, bitte die Kindersicherung aktivieren!
Das Kochfeld wurde möglicherweise von einer über das Bedienfeld laufenden Katze eingeschaltet, weshalb die Feuerwehr auch Katzenbesitzern rät, die Kindersicherung bei Öfen zu aktivieren bzw. generell keine brennbaren Materialen auf Kochplatten zu lagern.
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