Bombe in Restaurant
Mehrere Tote bei Anschlägen in Mogadischu
Bei einem Terroranschlag auf ein Restaurant in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab reklamierte die Tat bereits für sich.
Laut der Polizei explodierte in dem Lokal eine ferngezündete Bombe. Die meisten Toten sind Zivilpersonen, vier Menschen überlebten verletzt. Somalische Medien berichteten außerdem von einem zweiten Anschlag auf ein Teegeschäft. Zum Einsatz seien Sprengsätze gekommen. Demnach sollen insgesamt mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen und mehr als zehn weitere verletzt worden sein.
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„Zu westlicher Lebensstil“
Die Miliz, die hinter dem Anschlag steckt, kontrolliert Gebiete in Teilen Somalias, wurde in den vergangenen Jahren aber aus der Hauptstadt zurückgedrängt. Sie verübt in Mogadischu allerdings immer wieder Anschläge auf Regierungseinrichtungen, Hotels oder Restaurants, in denen aus ihrer Sicht ein zu westlicher Lebensstil herrscht.
Angriff auf Strand
Die Vereinten Nationen hatten kürzlich Sicherheitswarnungen an das UNO-Personal verschickt. Die Mitarbeitenden sollen demnach öffentliche Versammlungsorte und Regierungsbüros meiden.
Wie berichtet, hatten Kämpfer der Al-Shabaab erst vor zwei Wochen ein Hotel am Lido Strand in Mogadischu attackiert und auf Spaziergängerinnen und Spaziergänger geschossen. Dabei kamen mehr als 30 Menschen ums Leben.







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