Lisa Buchner liebt das Adrenalin. Seit zwölf Jahren ist sie Fallschirmspringerin, vor zehn Jahren begann sie mit dem Wingsuit. Mit diesem kommt sie dem Fliegen am nächsten.
Aus einem Flugzeug mit nichts als einem Helm und eigens angefertigten Körperanzug zu springen, um im wahrsten Sinne des Wortes zu fliegen, ist wohl nicht jedermanns Sache. Lisa Buchner hingegen lebt genau dafür.
Abenteurerin werden
„Als kleines Mädchen saß ich am liebsten auf der Schaukel und wollte immer höher hinauf. Denn das war Fliegen für mich“, erzählt sie. Buchner wollte immer schon Abenteurerin und Entdeckerin werden. Im Gegensatz zu so vielen anderen, die diesen Traum als Kind hegen, verwirklichte die Wienerin ihren tatsächlich.
Die 35-Jährige ist die einzige Wingsuit-Trainerin im deutschsprachigen Raum, begonnen hat sie mit dem Fallschirmspringen. Denn fliegen wollte sie schon immer. „Wenn ich fliege, bin ich frei“, sagt sie. Und vor allem mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Erst vor Kurzem knackte sie ihre persönliche Bestmarke, flog mit 391 km/h durch die Lüfte. „Das ist nicht nur dreimal schneller als ein Auto auf der Autobahn, sondern auch schneller als jedes Formel-1-Auto“, so Buchner stolz.
Wirklich wie ein Vogel fliegen
Doch wie kam sie dazu? „Am Flugplatz sah ich Wingsuiter und dachte mir, dabei fliegt man wirklich wie ein Vogel.“ Also begann sie damit. Um Wingsuiten zu dürfen, braucht man mindestens 200 Fallschirmsprünge. „Und man muss es selber wollen und nicht nur machen, weil es cool ist“, weiß Buchner. Körperliche Fitness ist natürlich eine Voraussetzung. Die Gefahr ist laut Buchner relativ abschätzbar, ein Fallschirm sei immer dabei. „Jedoch darf man die Geschwindigkeit, die in der Luft geringer wirkt, nicht unterschätzen.“
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