Schwerer Unfall am Dienstagnachmittag in einem Freizeitpark in Straßwalchen (Flachgau). Laut Angaben des Roten Kreuzes ist eine Person schwer verletzt, eine weitere erlitt leichte Verletzungen. Bei den beiden Opfern handelte es sich um Mitarbeiter des Erlebnisparks. Unterstützung aus Oberösterreich wurde angefordert.
Der Alarm ging am Dienstag am frühen Nachmittag bei den Einsatzkräften ein: Es wurden auch Höhenretter aus Ried und Frankenmarkt sowie von der Salzburger Berufsfeuerwehr angefordert.
Drehleiter in Turm nicht möglich
Der Unfall dürfte beim Knights Ride Tower passiert sein. Dabei handelt es sich um einen 20 Meter hohen Turm, bei dem Besucher eine rasante Fahr abwärts erleben können. Die beiden Männer waren im Inneren des Burgturms mit Wartungsarbeiten beschäftigt, als es aus noch ungeklärter Ursache in sieben Metern Höhe zu dem Arbeitsunfall kam. Offenbar hatte sich ein Teil gelöst. Örtlichen Einsatzkräften war es nicht möglich, in der Attraktion eine Drehleiter aufzustellen.
Das Fahrgeschäft war zum Unfallzeitpunkt außer Betrieb, es befanden sich auch keine Besucher in dem Bereich. „Wir haben nach einer ersten Lageerkundung die Höhenrettungsgruppen der Berufsfeuerwehr Salzburg und der Feuerwehren Frankenmarkt und Ried im Innkreis in Oberösterreich nachalarmiert“, sagte Einsatzleiter Martin Beitschek von der Feuerwehr Straßwalchen.
Einsatz auf engstem Raum
Der Notarzt versorgte die beiden eingeklemmten Personen am Unfallort und bereitete sie für den Abtransport vor. „In Absprache mit den Höhenrettern wurde das Fahrgeschäft dann mit dem Notablass Zentimeter für Zentimeter abgefahren, um die Eingeschlossenen Stück für Stück freizubekommen“, berichtete Beitschek. „Das ist Gott sei Dank gut gegangen.“ Der Einsatz habe sich schwierig gestaltet, weil die Rettung auf engstem Raum ablief und es im Inneren des Turms sehr heiß war.
Mitarbeiter außer Lebensgefahr
Die beiden Männer wurden ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr dürfte laut Informationen des Vergnügungsparks nicht bestehen. Insgesamt standen mehr als vier Dutzend Feuerwehrleute mit 13 Fahrzeugen, ein Notarzthubschrauber, mehrere Rettungswagen und ein praktischer Arzt im Einsatz.
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