„Teilen den Schmerz“
Putin bietet Kim wegen Hochwasser Hilfe an
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nordkorea hat Russlands Präsident Wladimir Putin seinem Amtskollegen Kim Jong Un Hilfe angeboten. „Wir teilen den Schmerz und die Trauer des Volks der Demokratischen Volksrepublik Korea“, sagte Putin am Wochenende.
„Sie können immer auf unsere Unterstützung zählen.“ Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete, dass der Machthaber angeboten habe, „sofortige humanitäre Hilfe für den Wiederaufbau nach den Schäden der Überschwemmungen zu leisten.“
Kim bedankte sich den Angaben zufolge, lehnte das Angebot aber ab. So seien „bereits Maßnahmen ergriffen worden“. Sollte jedoch zu einem späteren Zeitpunkt Hilfe benötigt werden, werde er „die aufrichtigen Freunde in Moskau darum bitten“. Ein Hilfsangebot aus dem verfeindeten Südkorea ignorierte er hingegen.
1500 Todesopfer gemeldet
Südkoreanische Medienberichte, wonach bis zu 1500 Menschen ums Leben gekommen seien, bezeichnete Kim als falsch. Bei den Überschwemmungen sei überhaupt niemand ums Leben gekommen, 5000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden (siehe Video oben).
Die nordkoreanische und russische Führung sind seit dem Ende des Koreakriegs (1950 bis 1953) Verbündete. Seit dem Krieg in der Ukraine haben sich die beiden Staaten weiter angenähert. Nordkorea soll Munition liefern, Russland Technologiehilfe für Nordkorea leisten.










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