Der burgenländische Star-Weinbauer Leo Hillinger unterstützt die Klagenfurter Stadtwinzer mit Hagelnetzen. Die edlen Tropfen sind heuer somit vor Unwettern geschützt!
Auf 6500 Quadratmetern erstreckt sich oberhalb der Ostbucht des Wörthersees der Weingarten der Landeshauptstadt Klagenfurt, der seit mehr als 20 Jahren von Vinum Carinthiae, dem ältesten Weinbauverein Kärntens, betrieben und von mehreren Winzern eigenständig betreut wird.
„Seit heuer gibt es eine Gruppe ambitionierter Neo-Winzer, die aus den verschiedensten Sparten kommen. Ob Ärzte, Polizisten, Banker, Studenten oder Pensionisten“, erklärt Medizinerin und Weinliebhaberin Christiane Loinig-Velik.
Was dem Verein jedoch bis dato fehlte, waren Hagelnetze. 2023 sei es deshalb zu einem Ausfall der Ernte gekommen. Das soll heuer verhindert werden: „Ich absolviere immer wieder Kurse an der Weinakademie in Rust. Dort haben wir mit befreundeten Winzern über die Notwendigkeit von Hagelnetzen gesprochen“, erzählt die Ärztin, die daraufhin einen Entschluss gefasst hat.
Leo Hillinger um Hilfe gebeten
„Ich dachte mir, vielleicht hat jemand Netze, die er nicht mehr braucht und welche er uns günstig zur Verfügung stellen könnte. Deshalb schrieb ich einfach Leo Hillinger an.“
Eine Antwort des bekannten Star-Winzers ließ nicht lange auf sich warten. Über seinen Außenbetriebsleiter Florian Ackermann kam kurze Zeit später eine Zusage. Beim Abholen der rund sechs Kilometer langen Hagelnetze bekam Hillinger als Dank einen Korb mit Kärntner Köstlichkeiten.
„Die Hagelnetze sind bereits montiert. Wir freuen uns auf den ersten selbstproduzierten Wein und sind für die Hilfe sehr dankbar!“, so Loinig-Velik.
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