Österreichs Topgolfer Sepp Straka ist sehr gut in den olympischen Bewerb der Männer im Südwesten von Paris gestartet. Der 31-Jährige absolvierte am Donnerstag auf dem Par-71-Traditionskurs im Le Golf National die erste von vier Runden in ausgezeichneten 67 Schlägen (4 unter Par).
Damit klassierte sich der gebürtige Wiener im Spitzenfeld und liegt vorerst in den Top 10. Allerdings ist ein Großteil des Feldes noch auf dem Platz unterwegs.
Straka startete verhalten in die ersten neun Löcher. Dem Ryder-Cup-Sieger gelang zunächst auf Bahn vier ein Schlaggewinn, den er allerdings mit einem Bogey auf der Neun wieder neutralisierte. Auf den „back nine“ startete der zweifache Sieger auf der PGA-Tour aber durch, auf den Löchern 12, 14, 15 und 18 durfte die österreichische Nummer eins jeweils Birdies auf seiner Scorekarte notieren.
Straka: „Atmosphäre war ein Wahnsinn“
„Ich bin sehr zufrieden. Auf den ersten Neun habe ich den Ball nicht so gut getroffen und nur wenige Birdie-Chancen gehabt. Aber auf den zweiten habe ich ihn wirklich gut getroffen, habe ich viele Putts zum Birdie gehabt und genügende verwandelt“, sagte Straka im ORF-Interview und freute sich über die vielen rot-weiß-roten Fans auf dem Platz. „Die Atmosphäre war ein Wahnsinn. Ich habe es mir nicht so gut vorgestellt. Es war unglaublich heute.“
Der Weltranglisten-26. verschaffte sich damit ein gute Ausgangsposition für die nächsten drei Wettkampftage. Auch der Weltranglisten-Erste Scottie Scheffler aus den USA kam am Donnerstag auf eine 67, der für Irland startende Rory McIlroy auf eine 68. In Führung lag vorerst der Japaner Hideki Matsuyama. Der Masters-Champion von 2021 gelangen eindrucksvolle acht Schlaggewinne, womit er eine 63 auf der Scorekarte eintragen durfte.
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