Wenige Tage vor dem Start der Olympischen Sommerspiele in Paris hat es die ersten Coronafälle bei Sportlern gegeben.
Zwei australische Wasserballerinnen, deren Namen nicht genannt wurden, seien positiv auf das Virus getestet worden. Das teilte Australiens Chefin de Mission, Anna Meares, bei einer Pressekonferenz am Dienstag in der französischen Hauptstadt mit. Die erste Athletin sei vom Rest des Teams isoliert worden, gesundheitlich gehe es aber ihr nicht wirklich schlecht.
Fit genug für Mannschaftstraining
Die zweite Athletin, die eine enge Kontaktperson war, wurde etwas später als einzige Teamkollegin positiv getestet, wie das Australische Olympische Komitee bekannt gab. Sie fühlte sich aber fit genug, um am Mannschaftstraining teilzunehmen. „Ich will betonen, dass wir Covid nicht anders behandeln als andere Viren wie die Grippe – das hier ist nicht Tokio“, sagte Meares. Anders als bei den Sommerspielen vor drei Jahren in Japan gibt es in Paris kaum Einschränkungen wie regelmäßig verpflichtende Tests oder eine Maskenpflicht.
Leichter Anstieg im Land
Die französische Regierung und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichteten nur von einem leichten Anstieg an Coronafällen im Land. „Es besteht kein großes Risiko eines Clusters“, sagte Gesundheitsminister Frederic Valletoux dem Sender franceinfo. „Wir sind weit von dem entfernt, was wir 2020, 2021, 2022 gesehen haben.“ Es gebe einige Vorsichtsmaßnahmen, die derzeit getroffen werden. „Aber da die Ansteckungsrate sehr niedrig ist, hängen diese von den Veranstaltern ab“, ergänzte er.
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