47 Tage ist es her, als die Linz-Handballer sensationell den ersten Meistertitel seit 28 Jahren einfuhren. Montagabend nehmen die Champions das Training wieder auf, startet die Vorbereitung auf die neue Saison. Vor der die Stahlstädter allerdings auch die Schattenseiten des Meistertitels spüren.
Österreichs bestes Handballteam nimmt am Montag wieder seine Arbeit auf: 47 Tage nach dem ersten HLA-Titel nach 28 Jahren bittet Meister-Trainer Milan Vunjak seine Champions heute wieder auf das Parkett. Um 17 Uhr steigen in der Sporthalle Kleinmünchen Schuh-Tests, eine Stunde später startet das erste Training der Vorbereitung auf die neue Saison. Vor der sieben Spieler den Klub verlassen oder die Karriere beendet haben.
Abschied wegen Tod des Vaters?
Bezüglich Mislav Grgic wird nach einer Lösung gesucht. „Es war für uns ein Schock“, sagt Sportchef Max Hermann. Denn der Top-Star will nach dem Tod seines Vaters heim zur Familie nach Kroatien, überlegt trotz Vertrags die Karriere zu beenden oder in Kroatien weiterzuspielen. Der Rückraumspieler, der in der letzten Saison allein im Grunddurchgang 142 Tore bester Werfer der HLA war und wesentlichen Anteil am Coup hatte
Überhöhte Forderungen an den Meister
Während mehrere Future-Team-Spieler hochgezogen wurden, gibt’s bisher zwei (junge) Zugänge: Lettlands Nationalteam-Rückraumspieler Roberts Rancans und Krems-Leihgabe Sinan Alkic am Kreis. Ein Rechtsaußen und ein Rückraumspieler sollen noch kommen. „Es war nicht so einfach, so spät noch Spieler zu finden“, so Sportchef Max Hermann, dessen Klub die Suche durch den Meistertitel erschwert wurde. „Deshalb haben manche potenzielle Zugänge bei den Verhandlungen überhöhte Forderungen gestellt“, bestätigt Präsident Bernhard Ditachmair, dass manchen Spieler glauben, dass beim Meister mehr Geld zu holen wäre. Der so in die Vorbereitung startet:
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