Wieder war ein Geldautomat – diesmal im Weinviertel – Ziel von Kriminellen. Erst am Sonntag wurden Bankomaten im Waldviertel gesprengt. Verantwortlich dafür dürfte ein Täter aus den Niederlanden sein. Das Landeskriminalamt NÖ ermittelt.
Derzeit sorgen „eifrige“ Bankomatensprenger in Niederösterreich für ordentlich Zündstoff. Nachdem am Wochenende in Drosendorf im Waldviertel, wie berichtet, zwei Bankomaten teils gesprengt und die Täter durch Schüsse eines Anrainers in die Flucht geschlagen wurden, kam es nun im Weinviertel zum nächsten Coup.
In der Nacht auf Dienstag jagten Täter in Schrattenberg im Bezirk Mistelbach ebenfalls einen Geldautomaten in die Luft. Durch die Wucht der Explosion entstand am Gebäude der Raiffeisenbank erheblicher Schaden.
Tätergruppe derzeit sehr aktiv
Die Kriminellen suchten mitsamt der Beute im niedrigen fünfstelligen Bereich das Weite und flüchteten Richtung Tschechien. Aufgrund der Vorgehensweise – wieder ein selbstgebauter Schwarzpulver-Sprengsatz – geht die Polizei davon aus, dass es sich um dieselbe Tätergruppe aus den Niederlanden handelt. Das Landeskriminalamt ermittelt.
Damit nicht genug: Zwei Bankomat-Knacker lieferten sich am Montag nach einem Einbruch in ein Postlokal im Burgenland auf der Südautobahn eine wilde Verfolgungsjagd mit der Exekutive.
Wilde Verfolgungsjagd mit Verletzten
Bei Leobersdorf im Bezirk Baden klickten nach einem Crash mit einem Polizeiauto für einen 35-Jährigen die Handschellen. Ein Beamter wurde bei dem Unfall verletzt. Der zweite Täter (47) stürzte auf der Flucht nach Tschechien von einem Dach und verletzte sich.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.