Die Güssinger Jagdgenossenschaft hat mithilfe modernster Technologie Rehkitze im Burgenland vor dem Mähtod gerettet. Diese Leistung ist ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen Landwirten und der Jagdgenossenschaft.
Mäharbeiten auf Wiesen und Feldern sind für Rehkitze im Frühsommer besonders gefährlich. Die jungen Tiere werden von ihren Müttern im hohen Gras versteckt und sind oft nicht in der Lage, vor den Mähmaschinen zu fliehen. Dies führt zu zahlreichen brutalen Verstümmelungen und tödlichen Verletzungen der wehrlosen Kitze. Traditionelle Suchmethoden sind zeitaufwendig und oft ineffektiv, weshalb innovative Lösungen dringend benötigt werden.
Erst kürzlich sorgte in Oberösterreich ein besonders dramatischer Fall für Entsetzen. Ein Grundpächter soll dort den Einsatz von Drohnen, die üblicherweise vor den Mäharbeiten durchgeführt werden, um Rehkitze zu retten, verhindert haben. Auf dem Feld sollen bei der Mahd dann sechs Rehkitze getötet worden sein. Die Güssinger Jagdgenossenschaft und lokale Landwirte zeigen, dass es auch anders geht. Mithilfe von Drohnen und Wärmebildkameras wurden in Zusammenarbeit zwischen Jägerschaft und Landwirten heuer 20 Rehkitze vor dem Mähtod gerettet.
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