Um die Massen von Rammstein-Fans geordnet mit Shuttles zum Stadion zu bringen, tüftelte die Stadt Klagenfurt an einem eigenen Verkehrskonzept, das nicht nur die Fans sicher zum Stadion bringt, sondern auch die Anrainer schützt.
„Feuer frei!“, heißt es am Mittwoch und Donnerstag am Abend wieder im Wörthersee Stadion, wenn die deutschen Brachialrocker von Rammstein ihre Fans mit ihrer bombastischen Show zum Toben bringen werden.
Wenn allerdings Tausende dazu in den Süd-Westen von Klagenfurt strömen, stellt das eine gewaltige Herausforderung für die Verkehrsplanung dar. Damit die Stimmung aber nur im Wörthersee Stadion selbst und nicht auf den Straßen rundherum überkocht, hat die Landeshauptstadt ein Verkehrskonzept ausgearbeitet.
Einbahn, 30er-Zone und Anrainerschutz
„An den Showtagen tritt ab 15.00 Uhr die allgemein gültige Verkehrsordnung für Veranstaltungen ab 15.000 Besuchern in Kraft“, gibt die Stadt Klagenfurt dazu bekannt. Damit die Bewohner rund ums Stadion unter dem Spektakel zumindest verkehrstechnisch wenig leiden, ist Zufahrt und Parken morgen und übermorgen nur noch mit einer eigenen Anrainer- oder Tagesvignette erlaubt – erhältlich im Rathaus.
Doch auch eine Hauptverkehrsader von Klagenfurt ist von den Maßnahmen betroffen. Ab 15.00 Uhr wird der Südring zwischen Waidmannsdorfer Straße und Südufer Straße zur Einbahn in Richtung Osten. Zusätzlich gilt ein Tempolimit von 30 km/h. Um den Verkehr zu limitieren, empfiehlt die Stadt, Öffis oder Shuttle-Service zu nutzen.
Von Bahnhof, Minimundus oder Südautobahn
Egal, ob die Fans mit dem Auto oder mit dem Zug anreisen, gibt es eine passende Shuttle-Verbindung, um rechtzeitig zum Einlass ab 17.00 Uhr zum Stadion zu kommen. Vom Hauptbahnhof, Minimundus, dem Messeparkplatz und den Parkmöglichkeiten auf der Südautobahn, Abfahrt St. Martin, fahren Shuttles von 14.30 bis 20.30 Uhr mit Taktungen von maximal 18 Minuten.
Nach dem Ende des Spektakels geht es für die tausenden Fans dann von 22.45 und 1.00 Uhr wieder zurück zu den Parkplätzen. In Richtung Messe und Bahnhof alle 13 Minuten, nach Minimundus und zur Autobahn sogar im Drei-Minuten-Takt. So sollte für alle der Heimweg zügig klappen.
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